zeitfragen
  Gesellschaftslehre
 






Biologisch korrekt statt politisch korrekt


 
 
Überall auf der Welt entstehen neue Krisenherde. Meist entzünden sie sich an ethnischen, kulturellen oder religiösen Gegensätzen, die Minderheiten in eine Bevölkerung hineingetragen haben oder die durch zwangsweise Vereinigung verschiedener Gruppen in einer Gesellschaft entstanden. Vielvölkerstaaten wie die Sowjetunion, die Tschechoslowakei oder Jugoslawien sind in letzter Zeit mitten im Frieden von innen her zerbrochen, was teilweise mit grausamen Bürgerkriegen verbunden war und ist. Dennoch scheint die Menschheit daraus nicht zu lernen, sondern die alten Fehler immer wieder von neuem zu begehen, indem zum Beispiel durch Masseneinwanderungen neue Minderheiten in bestehenden Gesellschaften erzeugt werden. Daß man trotz aller dieser Erfahrungen weiterhin auf Multikulturalismus und Einwanderungen in großem Stil setzt und beides fördert, wird sich mit Sicherheit als eine folgenschwere Belastung der Zukunft erweisen. 

Viel zu wenig wird gefragt, warum die Menschen in Afrika wie in Asien, in Europa wie in Amerika oder Australien gegen Fremde so handeln und woher der dann meist plötzlich aufbrechende Haß kommt. Haben wir denn immer noch nicht dazu gelernt? Das vorliegende Buch gibt die Antwort, indem es auf die Natur des Menschen verweist und dafür eintritt, die Gesellschaften an ebendiese Natur des Menschen anzupassen und nicht utopischen Gesellschaftsideologien zu folgen, die in der Vergangenheit bereits genügend Not und Elend gebracht haben. 

Es greift dabei auf die modernen Erkenntnisse der Verhaltensforschung zurück, die überzeugend nachgewiesen hat, wie sehr auch der heutige Mensch in seinem Verhalten von der stammesgeschichtlichen Entwicklung geprägt ist und weiterhin von Instinkten geleitet wird. Der Mensch reagiert bei der Gegenüberstellung mit Gruppenfremden, Andersartigen und Andersdenkenden mit archaischen, tribal-territorialen Reflexen, besonders dann, wenn er von den Fremden in seiner Gruppe und auf seinem Territorium bedroht wird. Denn es geht ihm in erster Linie um die Erhaltung und Bewahrung seiner eigenen Art, und nicht um die anderer. 

Nach den Masseneinwanderungen aus fremden Kulturkreisen in den letzten Jahren sind diese Fragen auch für Deutschland brennend aktuell geworden. Jahrelange Verdrängungen dieses Problems haben es nur verschärft. Nach dem offensichtlichen Scheitern des Integrationsmodells für Millionen Einwanderer wird das Vorhaben der nun propagierten multikulturellen Gesellschaft ebenso versagen: Nicht, weil die Menschen böse sind, sondern, weil sie so sind, wie sie sind, wie sie sich in den Jahrhunderttausenden der Stammesgeschichte des Menschen nun einmal entwickelt haben. Wir sollten endlich etwas dazulernen und im Interesse einer friedlichen Zukunft als falsch erwiesenen Utopien eine Absage erteilen und die Ursachen künftiger Konflikte vermeiden. Dazu gibt dieses Buch die notwendige Diskussionsgrundlage und erweist sich damit als hochpolitisch. 

Diese Welt ist schon seit langem multikulturell. Wer kulturelle Vielfalt erhalten will, muß zwangsläufig gegen die Einrichtung multikultureller Gesellschaften und für die Beibehaltung klarer Grenzen stimmen, natürlich mit Grenzübergängen für Güter-, Gen- und Kulturaustausch.

Der multikulturell lebende Mensch ist zur gesteigerten Aufmerksamkeit, zu Vergleichen, Analysen und Reaktionen verdammt; er ist in seiner Entfaltung beschränkt und beeinflußt, Bedrohungsängsten und Identifikationsphobien ausgesetzt. Er ist gestreßt, gereizt und dazu verurteilt, seine wirklichen Empfindungen zu unterdrücken, er steht unter Toleranzzwang und staut Aggression an. Der multikulturelle Mensch (bzw. der Mensch/Einheimische in der multiethnischen Gesellschaft) ist unfrei. An einer multikulturellen Gesellschaft beteiligte Rassen, Ethnien oder Religionsgruppen beobachten sich mißtrauisch und beargwöhnen sich. 

Entmultikulturalisierung vermittelt daher das Gefühl der „Befreiung“ – weshalb man multikulturelle Kriege seitens der Minorität gern als „Befreiungskriege“ bezeichnet und seitens der Mehrheit als „Säuberung“.
Befreiung oder Säuberung verfolgen aber denselben Zweck: Wiederherstellung von tribal-territorialer Einheitlichkeit und Harmonie.

Je intensiver der Kontakt von Personen, Nachbarn, Nachbarvölkern und Religionen ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß Streitereien ausbrechen. In der Regel gilt das Sandwich-Prinzip: Man streitet leicht mit dem Nachbarn, folglich ergibt sich eine Allianz mit dem Nachbarn des Nachbarn.

In multikulturellen Gesellschaften stehen ethno-rassische und kulturelle Gruppierungen unter Vollkontakt, nicht wie Nachbarn – sondern wie Nachbarn, die zusammen in einer Wohnung wohnen.  Eine alteingessene Bevölkerung, mit ethnischen Minderheiten angereichert, verhält sich wie eine Familie, die seit Generationen in ihrem Eigenheim wohnt und Besuch hat. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein Volk, auf dessen Territorium ein anderes Volk auf unbestimmte Zeit lebt und wächst, dieses wieder loswerden will, ist ebenfalls sehr hoch.

Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß der Mensch in seiner erfolgreichen und biologisch korrekten Entwicklungsgeschichte (als Teil der Natur) bisher alles falsch gemacht hat und es des Aufkommens politisch korrekter Denkweisen diese Fehler zu korrigieren und die Gesetzlichkeiten der Natur umzukehren bedarf.

Bedeutete biologisch korrektes Verhalten bisher erfolgreiche Anpassung und somit Überleben schlechthin, dann kann die Umkehrung nur Nicht-Anpassung und somit Nicht-Überleben bringen. Letztendlich jedoch sind auch Umkehrung und Meidung biologischer Korrektheit doch nur wieder die biologisch korrekte Maßnahme der Natur, sich einer Spezies (derer Völker) zu entledigen, die nicht mehr überlebensfähig ist (sind). Ethnische Zugehörigkeit ist Teil der natürlichen Ordnung wie auch die Zugehörigkeit zu einer Familie.

Die Dekonstruktion von Geschlechtszugehörigkeit, Familie, Volk, Nation und Ethnie ist Voraussetzung zur Multikulturalisierung im Rahmen der Globalisierung.  Es ist nicht das Merkmal von Rassen und Völkern, sich zu hassen, sondern das von konkurrierenden Gruppen. Wäre der Mensch rassistisch, Holländer würden zum Beispiel Koreaner hassen, und nicht Deutsche, Indonesier würden Skandinavier hassen, und nicht Chinesen, Serben würden Nigerianer hassen, und nicht Kroaten – doch wir hassen nur die, die unserer „Horde“ als Konkurrent zu nahe treten.

In der multikulturellen Gesellschaft konkurrieren ethnische und kulturelle Verbände miteinander. Bevorzugung von Gruppengenossen, Nepotismus (Bevorzugung der eigenen Gruppenmitglieder), Korruption und Diskriminierung gruppenfremder Genossen ergeben sich wie von selbst – mit Disharmonie, Neid, Ablehnung und Haß als logischen Folgen. Erst im Zuge verstärkter Kontakte mit Andersrassigen kann Tribalismus zu Rassismus werden. Rivalität zwischen Gruppen entsteht immer dann, wenn diese Gruppen unmittelbar miteinander konkurrieren.

In einer multikulturellen Gesellschaft verhalten sich die beteiligten ethnisch-kulturellen Gruppierungen wettbewerbsorientiert wie konkurrierende Gruppen.
So setzen sich Ausländer im allgemeinen für Einwanderung und Multikulturalismus ein. In ihrem Herkunftsland sind sie jedoch meist entschieden gegen die Einwanderung fremder Menschen, gegen existierende ethnisch-kulturelle Minderheiten und überhaupt gegen Multikulturalismus.

Tropfeneinwanderung ist völlig normal und daher positiv. Masseneinwanderung ist unnatürlich und daher negativ. Es besteht also ein gewaltiger Unterschied zwischen einer Tropfeneinwanderung und einer Masseneinwanderung.
Fremde Menschen bringen frische Erbanlagen, andere Ideen und echte multikulturelle Bereicherung im problemfrei erträglichen Rahmen. Bedrohungsängste werden kaum geweckt; Rassismus bleibt aus. Tropfeneinwanderung gab und gibt es immer und überall.

Masseneinwanderung in ein Land mit eingeborener Mehrheit ist negativ. Zu viele fremde Menschen bringen zu viele fremde Erbanlagen, zu viele Traditionen und abweichende Wertvorstellungen. Sie erwecken dadurch bei den Einheimischen Bedrohungsängste, denn die Einwanderung vieler, fremder Menschen hat den Charakter einer Eroberung. Rassismus, als Abwehr gegen diese Überfremdung, ist die biologische Folge.

Geld ist – tatsächlich – nicht alles, sondern nur Mittel zum Zwecke des Lebens.
Wird aber die Anhäufung von Geld (Macht) zum Lebensinhalt der Menschen, anstelle des Lebens an sich, dann verlieren wir den Lebensinhalt und somit das Leben.

Wir warnen vor Faschismus, damit sich NS-Deutschland nicht wiederholt. Doch dann sollten wir auch vor der multikulturellen Gesellschaft warnen, damit sich der Kosovo, Bosnien, Ruanda, Zypern, Osttimor und Sri Lanka, Armenien, Sudetenland, Nordirland, Westpreußen, Wolhynien und das Kurdenproblem nicht wiederholen.

Aus diesem Grunde sollte der (systematische) Aufbau einer potentiell haß- und gewaltgeladenen Gesellschaft vermieden werden, anstatt angesichts der Opfer eine immerwährende, lächerliche und verlogene „Betroffenheitskultur“ zu zelebrieren.

Wer dennoch Menschengruppen (Einwanderer und Einheimische), aus welchen Gründen auch immer übertrieben zusammenpfercht, sollte wegen „Verleitung zum Völkermord“ angeklagt und  bestraft werden. 

Multikulturalisierung und Globalisierung leiten erbarmungslos das Verschwinden jahrtausendealter Sitten und Bräuche, Gepflogenheiten und Sprachen ein.
 
Wer kulturelle Vielfalt erhalten will, muß zwangsläufig gegen die Einrichtung multikultureller Gesellschaften stimmen und für die Beibehaltung klarer Grenzen, natürlich mit Grenzübergängen für Güter-, Gen- und Kulturaustausch.

Der wahre Antriebsgrund hinter der Globalisierung, mit der Multikulturalisierung im Schlepptau, sind daher Machtstreben und finanzielle Bereicherung.

Der Reisepaß gilt als schriftliche Bestätigung der Zugehörigkeit zu einer Nation. Was multikulturelle Harmonie, Rassismus, Separationsbestrebungen und Vertreibung, Völkermord, Krieg und Frieden in einer exzessiven multikulturellen Gesellschaft betrifft, spielt dieses Papier leider überhaupt keine Rolle.

Vgl. hierzu auch: Ex-Sowjetunion, Ex-Jugoslawien, Ruanda, Burundi, Uganda, Südafrika, die Türkei, den Irak, Pakistan, Nordirland, Israel, NS-Deutschland, Indonesien, Polen vor dem Zweiten Weltkrieg, Kanada, Belgien, Indien und viele andere Nationen. Der evolutionären Strategie, den eigenen Lebensraum zu verteidigen oder erweitern zu wollen, fallen dann nicht nur Schimpansenhorden, sondern auch Menschengruppen zum Opfer.

Für die multikulturelle Gesellschaft birgt dieser biomechanische Vorgang unlösbare Probleme. Leben zwei Gruppen auf einem identifizierbaren Gebiet zusammen, ergibt sich aus der Natur der Dinge, daß das Erscheinen oder die Ausbreitung einer Gruppe zwangsläufig Lebensraumverlust, also Schmälerung von Überlebensaussichten und Lebensqualität, für die andere hingegen diesbezüglich eine Steigerung mit sich bringt. Einheimische sehen, bewußt oder unbewußt,
im Aufkommen einer Minderheit eine mögliche Bedrohung für ihren Lebensraum, oder in der massiven Einwanderung fremder Menschen immer deren Ausbreitungsversuch auf eigene territoriale Kosten.

Diese These ist keine Rechtfertigung für Überfälle auf schwache Völker und Minoritäten, sondern sie veranschaulicht lediglich die erbbedingte Bedeutung territorialer Verhaltensregeln und die universale Bedeutung von Lebensraum für die multikulturelle Gesellschaft.

Die Erlaubnis, unbehelligt auf eigenem Territorium leben zu dürfen, ist mit Abstand der toleranteste Akt fremdenfreundlichen Entgegenkommens und das fairste Integrationsangebot, das ein Volk einem fremden Einwanderer machen kann. Dennoch wird dieses Entgegenkommen in unserer Gegenwartsgesellschaft in keinster Weise honoriert.

Einwanderungsländer sind nicht gleich Einwanderungsländer. Es gibt die klassischen Einwanderungsländer von Nord-, Mittel- und Südamerika, Australien, Neuseeland und Südafrika, die man – nach Beseitigung der eingeborenen Bevölkerungen auf ein (für die Neuankömmlinge) ungefährliches und „erträgliches“ Minimum – als neutrale Territorien bezeichnen kann. Jetzt mussten sich die überlebenden Eingeborenen an die Einwanderer anpassen. Diesem Schicksal wollen die Einheimischen aller Länder instinktiv entgehen. Es ergibt sich bio-logischerweise ein ausgeprägtes territoriales Überfremdungsbewusstsein.

Moderne Pseudo-Einwanderungsländer, die sich durch hohe einheimische Bevölkerungsdichte und hohen Lebensstandard auszeichnen, also nicht neutral sind, werden dennoch von manchen als Einwanderungsländer betrachtet werden, weil eben eingewandert wird. Das entspricht allerdings nicht der Wahrheit. Vielmehr sind die Einheimischen in diesen Ländern Opfer eines Angriffskrieges.

 
 
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