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  Die Psychologie der Einwanderungspolitik
 



Die Psychologie der Einwanderungspolitik









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Sofern der gesunde Menschenverstand noch halbwegs funktioniert, fragt sich der zeitgenössische Beobachter tagaus tagein, aus welchen Gründen der Staat seine radikale Einwanderungspolitik überhaupt praktiziert. Warum eigentlich werden Leute von überall her bei uns angesiedelt? Da es auf diese Frage angesichts der in jeder Hinsicht desaströsen Ergebnisse der staatlichen Siedlungspolitik keine rationale Antwort gibt, hier ein Versuch, diese bizarre Politik einmal aus psychologischer Sicht zu erklären.

(Von C. Schultz)

Für die staatliche Einwanderungspolitik scheint es keinerlei rationale Gründe zu geben, sondern nur psychopathische.

1. Pathologische Harmoniesucht

Die weit verbreitete analytische Vermutung, Einwanderungspolitiker seien z.B. aufgrund frühkindlicher Zurückweisungen oder zerrütteter Familienverhältnisse in pathologischem Maß harmoniesüchtig, folgt aus der Beobachtung, dass Einwanderung in den einschlägigen Kreisen vor allem als „Friedensprojekt“ verstanden wird: Der ewige Frieden, so die Theoretiker der Einwanderung, könne nur dadurch erreicht werden, dass man Grenzen öffne und Menschen aus verschiedenen Staaten sich durch Begegnung in unmittelbarer Nachbarschaft näherkämen, Vorurteile überwinden und Freundschaft schließen. Die einem solchen, etwas kindischen Denkmuster zu Grunde liegende Harmoniesucht ist in Maßen verständlich, nimmt aber psychopathische Züge an, wenn der Einwanderungspolitiker infolge seines übersteigerten Wunsches nach Schaffung von Harmonie beginnt, sich in seiner geistigen Welt zu verfangen und die tatsächlich wahrnehmbare Wirklichkeit, die seinem Gedankenkonstrukt entgegensteht, unbewusst auszublenden. In der Regel begründet er ja keine Harmonie, sondern seine Einwanderung wirkt, wie zur Genüge empirisch belegt, flächendeckend gewaltfördernd, d.h. er schafft keinen Frieden, sondern ist im Gegenteil die ursächlich treibende Kraft hinter der Entstehung von Unfrieden.

2. Unerfüllte Mutterinstinkte

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Einwanderungsindustrie zum großen Teil von unverheirateten, kinderlosen und meist wenig ansehlichen Frauen geleitet wird. Dies gilt in ähnlichem Maß auch für Führungspositionen in der Politik. In der Psychoanalyse der Einwanderung ist daher immer wieder zu hören, die großenteils weiblichen Einwanderungspolitiker würden durch Schaffung eines zu bemutternden Ersatzkindes, des „armen hilflosen Flüchtlings“, der rund um die Uhr versorgt und verköstigt werden muss, unerfüllte weibliche Sehnsüchte ausleben.

3. Äußere Nachahmung des Siegers durch den Verlierer

Bekanntlich findet der für Mädchen attraktive Sportlertyp mit seiner neuen Sonnenbrille schon bald Nachahmer, bis schließlich jeder auf dem Schulhof die gleiche neue Sonnenbrille trägt. Eine der häufigsten psychologischen Thesen, um die staatliche Politik zu erklären, war entsprechend schon in den 70er-Jahren die Annahme, der deutsche Staat als Verlierer des Zweiten Weltkriegs imitiere das äußere Erscheinungsbild der Sieger, insbesondere der USA als zentraler Siegergestalt. Zwar waren die USA Mitte des 20. Jh. bei weitem nicht so polyethnisch wie heute, aber der hohe Anteil von schwarzen Soldaten war 1945 das äußerliche Erkennungszeichen der amerikanischen Siegermacht schlechthin. Siegen heißt also nicht nur: Cola trinken und Kaugummi kauen, sondern auch Polyethnizität, ein sehr oberflächliches, aber einprägsames Gesellschaftsmerkmal, das die deutschen Einwanderungspolitiker seither bewusst oder unbewusst kopieren.

4. Identifikation mit den Zielen des Siegers („Stockholm-Syndrom“)

Eng verbunden mit dem Wunsch, sich dem Siegertyp äußerlich anzugleichen, ist der Wunsch, auch die geistigen Zielsetzungen des Siegers zu übernehmen und sich vollständig mit ihm zu identifizieren, sozusagen in seine Persönlichkeit zu schlüpfen und mit ihm eins zu werden. In diesem Sinn wird die Einwanderungspolitik suizidal verstanden, als kollektives staatliches Handeln, das nach Selbstzerstörung strebt: Das nicht ganz erreichte Ziel der Alliierten, Deutschland von der Landkarte zu tilgen, soll auf jede nur erdenkliche Weise nachträglich verwirklicht werden. Die in großem Stil vorgenommene Ansiedlung kulturfremder und oftmals antideutsch/ antieuropäisch verhafteter Menschen wäre demnach nur ein Weg von vielen, um dieses Ziel umzusetzen, und ist daher aus psychoanalytischer Sicht in einen ethnosuizidalen Gesamtkontext einzuordnen.

5. Angst

Aus der Perspektive der Angstanalyse wird der Einwanderungspolitiker vor allem durch seine Angst motiviert, er reagiert also auf eine subjektiv empfundene oder objektiv gegebene äußere Bedrohung. Diese Bedrohung tritt ihm beispielsweise in Form der heute recht doktrinär ausgerichteten Presse gegenüber, die ihm jederzeit die Karriere zerstören kann. Er kann sie aber auch in der physischen Gewaltbereitschaft der linken Szene oder im betont muskulösen Gebahren der Türkei bzw. ihrer in Ton und Auftreten oft aggressiv wirkenden politischen Mittelsmänner innerhalb Deutschlands wahrnehmen. Der Einwanderungspolitiker handelt also als Getriebener, der sich Drohungen nicht entgegenstellt, sondern – auch hier vielleicht aufgrund traumatischer Kindheitserfahrungen – gelernt hat, den Fluchtinstinkt zu aktivieren und auf Drohgebärden ausschließlich defensiv zu reagieren. Auch in diesem Zusammenhang sollte man die starke Feminisierung der Einwanderungspolitik nicht außer acht lassen: Im Gegensatz zu Männern kann Angst bei Frauen auch Wollust auslösen, d.h. gerade Einwanderungspolitikerinnen könnten durch willige Zugeständnisse in Sachen Einwanderung und somit fortwährende Stärkung einer herrisch-dogmatischen Presse und einer stets maskulin auftretenden Türkei unbewusst nach einem Weg suchen, ein Bedürfnis nach immer wiederkehrenden Angstgefühlen zu befriedigen.

6. Selbsthass

Ein seltener, aber regelmäßig zu beobachtender menschlicher Trieb ist der Selbsthass. Wer als Kind Demütigung erlitten hat, misshandelt wurde oder traumatische Niederlagen wegstecken musste, ist oft nicht mehr in der Lage, sich als Erwachsener zu achten und ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Diese Diagnose wird häufig auch auf die nachkriegszeitliche Gesamtgesellschaft übertragen, um die erstaunliche Duldsamkeit der Deutschen angesichts der Einwanderungspolitik zu erklären: Die Bundesrepublik ist im Grunde nie erwachsen geworden, sie lebt weiter ein frühkindliches Trauma ihrer Gründungsjahre angesichts des gescheiterten Weltkriegs aus, der als militärisches Versagen empfunden wird. Der daraus resultierende Selbsthass auf alles, was einen selbst, d.h. „deutsch“ und damit das militärische Versagertum definiert, wird zur treibenden Kraft, alles nicht-deutsche in übersteigerter Form zu verehren: Wenn alles, was man selbst ist, schlecht ist, dann ist alles, was man nicht ist, gut, also ist der Einwanderer gut, also ist mehr Einwanderung auch gut.

7. Sadismus

Dass eine stabile Mehrheit der Deutschen die staatliche Einwanderungspolitik seit Jahrzehnten ablehnt, ist allgemein bekannt, dennoch wird diese Politik rücksichtslos umgesetzt. Die Einwanderungspolitik wird somit auch erklärbar durch ein sadistisches Verlangen der oft aus kleinbürgerlichen Verhältnissen stammenden Einwanderungspolitiker nach einem Gefühl von Allmacht: Seht her, ihr könnt noch so viele sein, aber ich kann tun und lassen, was ich will, ihr zuckt unter meiner Knute. Der Einwanderungspolitiker weiß, dass er mit seiner Politik dem Durchschnittsdeutschen geistige Schmerzen zufügt, und dieses Gefühl kostet er regelrecht aus.

Viele besonders korrekte "moralisch" argumentierende Deutsche sind schuldbeladen und fühlen sich für eine perfekt-harmonische Welt verantwortlich. Da es diese nicht gibt, suchen sie Schuldige. Diese sind nicht Minderheiten, sondern die Mehrheitsgesellschaft, auf die man als Abstraktum ohne Risiko draufkloppen darf. Der Deutsche, einst strebsam und innovativ, fällt inzwischen durch einen leistungshemmenden Nivellierungswahn auf.

Wikipedia:

Die passiv-aggressive Persönlichkeitsstörung ist gekennzeichnet durch ein tiefgreifendes Muster negativistischer Einstellungen und passiven Widerstandes gegenüber Anregungen und Leistungsanforderungen, die von anderen Menschen kommen. Sie fällt insbesondere durch passive Widerstände gegenüber Anforderungen im sozialen und beruflichen Bereich auf und durch die häufig ungerechtfertigte Annahme, missverstanden, ungerecht behandelt oder übermäßig in die Pflicht genommen zu werden.
Nein, mit Leistungsablehnung und "Sozialismus" werden wir keine stabile Gesellschaft entwickeln. Der Mensch wird sich de-zivilisieren, und dann ist die Anarchie da.













Bunte Lügen aus fünf Jahrzehnten






Im Rückblick wissen wir heute: Nichts von alledem, was uns Politiker und Behörden jemals zum Thema Gastarbeiter und Einwanderung erzählt haben, hat sich als richtig erwiesen. Alles war unwahr. Hier ein Überblick über die zehn bekanntesten Lügenmärchen der letzten 50 Jahre.

(Von M. Sattler)

1. „Das sind Gastarbeiter, die gehen dann wieder“

Kein anderes Märchen wurde in der deutschen Geschichte so lange und so eindringlich wiederholt wie das Märchen von den „Gastarbeitern“. Über 30 Jahre, seit Anfang der 60er Jahre bis in die späten 90er Jahre, wurde uns das erzählt und von vielen Deutschen tatsächlich geglaubt. Im Rückblick kann diese Leichtgläubigkeit nur erstaunen: Es gab niemals irgendeinen konkreten Ansatz, die „Gastarbeiter“ aktiv zur Rückkehr zu bewegen. Im Unterschied zu anderen Ländern mit Gastarbeitern, etwa der Schweiz oder den Vereinigten Arabischen Emiraten, gab es in Deutschland niemals befristete Verträge mit anschließendem Rückkehrzwang. Stattdessen wurden schon früh Anreize zur dauerhaften Sesshaftwerdung geschaffen: Arbeitslose Gastarbeiter erhielten Arbeitslosengeld und sogar Sozialhilfe. Selbst als in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit völlig offensichtlich wurde, dass nicht der geringste Bedarf mehr an zusätzlichen Arbeitern aus ausländischen Staaten bestand, wurde nichts unternommen, im Gegenteil: Anfang der 70er Jahre wurde die Familienzusammenführung erst richtig ausgeweitet. Dass die Deutschen dennoch so lange auf das Märchen von den „Gastarbeitern“ hereingefallen sind, ist eines der ganz großen Rätsel unserer Geschichte.

2. „Das sind Asylanten, die müssen zurück, wenn sie nicht mehr verfolgt sind“

Die Saga von den „Asylanten“ kam Ende der 70er Jahren auf: Das großzügige Asylrecht des Grundgesetzes bot eine ideale Ausweichmöglichkeit, die Einwanderung in ähnlichem Umfang fortzusetzen wie bisher, obwohl die offiziellen Gastarbeiterprogramme ausgelaufen waren. Dass die „Asylanten“ entgegen dem Kerngedanken des „Asyls“ als einem zeitlich begrenzten Schutz nur in seltensten Fällen in ihre Ursprungsländer zurückgewiesen wurden, sobald die Verfolgungssituation endete (sofern sie überhaupt jemals bestand), erscheint aus heutiger Perspektive nicht mehr verwunderlich: Jeder in sein Herkunftsland zurückkehrende „Asylant“ hätte Deutschland ja weniger „bunt“ gemacht. Keine andere rechtliche Regelung in der langen Geschichte deutscher Verfassungen wurde durch den Staat jemals so maßlos und in so großem Stil für politische Zwecke missbraucht wie das Asylrecht in bundesrepublikanischer Zeit.

3. „Die Türken werden sich integrieren wie die Polen“

Von Anfang an ein Kapitel für sich war die Neigung der Türken zur gesellschaftlichen Abschottung. Hatte man die Deutschen zunächst mit der Story von den „Gastarbeitern“ beruhigt, wurden sie später damit vertröstet, dass die Türken ja noch „archaisch“ seien und sich erst allmählich deutschem Lebensstil und deutschen Zivilisationsvorstellungen angleichen würden. Als Beleg wurde das Beispiel der Polen bequemt, die ebenfalls nach Deutschland eingewandert seien und sich heute als Schimanskis und Kowalskis nicht von anderen Deutschen unterschieden. Diese Erzählung war gleich doppelt unwahr: Die legendäre „polnische Einwanderung“ nach Deutschland hat es nämlich nie gegeben, da Polen bekanntlich im 18. Jh.unter Russland, Österreich und Preußen aufgeteilt wurde, d.h. die angeblich „eingewanderten Polen“ kraft einer militärischen Aktion in Preußen lebten (und in der Bergbauzeit später u.a. in die preußische Provinz Rheinland zogen). Unglaubwürdig war die Geschichte auch deshalb, weil die sozialen und nationalen Abgrenzungstendenzen der Türken bereits in den 80er Jahren besonders in NRW unübersehbar waren und in der konkreten Alltagserfahrung nichts darauf hindeutete, dass in der breiten Masse der Türken irgendein Umdenken stattfand. Der Trend war also schon damals eindeutig negativ und hätte einen verantwortlichen Staat zu pragmatischen Konsequenzen, d.h. schrittweiser Rückführung, statt phantasievoller Erfindung historischer Ammenmärchen veranlassen müssen.

4. „Niemand hat die Absicht, in Deutschland Moscheen zu errichten“

Wer in den 80er Jahren auf die für jedermann offensichtliche Tatsache hinwies, dass das Integrationsproblem ausschließlich Mohammedaner betraf, wurde als genereller „Ausländerfeind“ gebrandmarkt. Und wer auf die ebenfalls offensichtliche Tatsache hinwies, dass Mohammedaner üblicherweise in Moscheen beten, und davor warnte, dass die Mohammedaner auch in Deutschland ihre Moscheen errichten werden (und dadurch eine lokalpolitische Infrastruktur schaffen), sofern man ihnen die dauerhafte Ansiedlung gestattete, galt als „Schwarzmaler“, der „die Integration behindert“. Moscheen seien in Deutschland schon allein aus baurechtlichen Gründen nicht genehmigungsfähig, hieß es, und außerdem werde der Islam den gleichen Weg gehen wie das Christentum: unter den Verhältnissen der Moderne zur Bedeutungslosigkeit verkommen. Tenor also: Moscheen wird es in Deutschland nicht geben, und der Islam ist gar kein Problem. Heute wissen wir, was solche Aussagen wert waren.

5. „Wenn man den Türken deutsche Pässe gibt, werden sie sich integrieren“

In den 90er Jahren wurde der Begriff „Gastarbeiter“ aufgegeben, stattdessen wurden die Deutschen durch künstliche Wortschöpfungen wie „Zuwanderer“ und zuletzt „Migrant“ darauf vorbereitet, die Ansiedlung dauerhaft zu akzeptieren. Nach wie vor aber standen die meisten Deutschen einer dauerhaften Ansiedlung insbesondere von Türken aufgrund der unverändert geringen türkischen Integration ablehnend gegenüber. Um also diese öffentliche Wahrnehmung zur mangelnden Integration der Türken scheinbar ernstzunehmen, die dauerhafte Ansiedlung aber dennoch durchzusetzen, wurden beide Sachverhalte geschickt verknüpft: Wenn man den Türken deutsche Pässe gebe, so wurde behauptet, würden sie sich integrieren. Dass aus einer solchen billigen Politik der Vorschusslorbeeren ohne Gegenleistung nichts werden konnte, wusste der durchschnittliche deutsche Stammtisch, der erwiesenermaßen stets die verlässlichsten Prognosen zum Thema Einwanderung abgibt, schon damals.

6. „Die Einwanderer zahlen die Renten der Deutschen“

Nach der Änderung des Staatsbürgerschaftsrechts 1998 durch die zwielichtige Schröder/ Fischer-Regierung (der eine verstrickt in seinen Gazprom-Deal, der andere Brandbombenwerfer) wurde eine ganze Reihe von Scheinargumenten bemüht, mit deren Hilfe man versuchte, die Deutschen sachlich zu überzeugen. Das bekannteste Beispiel für solche „sachlichen Argumente“ war die sonderbare Theorie, die nun zu „Einwanderern“ umgetauften Gastarbeiter würden die Renten der Deutschen bezahlen. Wer rechnen konnte, fand schnell heraus, dass die „Einwanderer“ mit ihrem immer noch geringen Bevölkerungsanteil, zumal auf unterstem Einkommensniveau und schon damals fast zur Hälfte transferabhängig, nicht einmal ein einziges Prozent der deutschen Rentenkasse erwirtschafteten. Rechnen konnte man irgendwann sogar im Staatsfernsehen und bei der ZEIT: Die ganze Story wurde nach knapp zwei Jahren nervtötender Dauerpräsenz über Nacht fallengelassen und verschwand sang- und klanglos in der schon recht gefüllten Mottenkiste missglückter deutscher Staatspropaganda des 20. Jahrhunderts.

7. „Der Islam ist friedlich, nur der ‚Islamismus’ ist unfriedlich“

Nach dem 11. September 2001 flackerte für kurze Zeit der Geist der Perestroika durch Deutschland: die Gewaltbereitschaft der Al Qaida, der Jubel in der islamischen Welt über den Anschlag in New York, die Hasspredigten in deutschen Moscheen – für einen Moment schien es, als würde sich die tonangebende Elite besinnen und die wunden Punkte ihrer selbstgemachten Lügenwelt zur offenen Debatte stellen. Aber man fing sich rasch wieder und wählte den Weg des faulen Kompromisses: Ja, der Islam kann gefährlich sein, gab man nun zu, aber nur in Form von „Islamismus“. Was allerdings diesen „Islamismus“ vom „Islam“ im einzelnen unterscheidet, blieb seither ein amtliches Geheimnis. Aber immerhin hatte man wieder ein Schlagwort gefunden, das es einem ermöglichte, die Einwanderungspolitik in unvermindertem Ausmaß fortzusetzen und die Deutschen durch Nährung falscher Illusionen zum Schweigen zu bringen.

8. „Brandschatzungen wie in Frankreich sind bei uns nicht möglich, weil unsere Vorstädte nicht so hässlich sind“

Die großräumigen Brandschatzungen durch arabische „Einwanderer“ in Frankreich 2005 traf die staatliche Propaganda in Deutschland genauso unvorbereitet wie die französische Polizei. Auf den Fernsehschirmen sah man brennende Autos, brennende Geschäfte, brennende Schulen, brennende Stadtbibliotheken und hässliche Hochhäuser. Etwas plump wurde daraufhin das Argument konstruiert, dass es keine brennenden Autos, brennenden Geschäfte, brennenden Schulen und brennenden Stadtbibliotheken gäbe, wenn es keine hässlichen Hochhäuser gäbe: ein eher städtbauliches und rein „soziales Problem“ also, das mit dem Islam gar nichts zu tun hat. Erstaunlicherweise wurde dieser völlig unsinnige Vermengung von Architektur, Armut und Brandschatzungen unter Ausklammerung möglicher geistiger Hintergründe von der deutschen Presse unisono übernommen. Die türkische Hürriyet hingegen, der man nichts vormachen kann, sprach offen vom „muslimischen Aufstand“, der deutsche Stammtisch, wie immer unbelügbar, natürlich auch.

9. „Brandschatzungen wie in London sind bei uns nicht möglich, weil wir nicht so schlimme ‚Gangs’ haben“

In London gibt es keine Vorstädte mit hässlichen Hochhäusern, also musste man sich 2011 eine neue Geschichte zurechtbasteln, damit die Deutschen bloß keine Zusammenhänge zwischen den schrecklichen Bildern aus dem brennenden London und dem Thema Einwanderungspolitik herstellten: Brennende Städte hatten wir in Deutschland ja schon mehr als genug, und kein politischer Führer der „Bunten Republik“ will im Ergebnis in einer Linie mit dem größten Führer aller Zeiten gesehen werden. Erzählt wurde also, der Grund für die Brände seien „Gangs“, und da es in Deutschland keine „Gangs“ gebe, seien brennende Städte bei uns nicht möglich, mit der Masseneinwanderung habe das wieder nichts zu tun. Man kann wohl schon heute seine Uhr danach stellen, wann sich auch dieses amtliche Märchen als unwahr erweisen wird.

10. „Niemand hat die Absicht, in Deutschland die Scharia einzuführen“

Im Moment werden uns zwei Geschichten erzählt. Die eine lautet: „Wenn der Staat mehr Türken einstellt, werden die Türken weniger loyal zur Türkei sein und loyaler zu Deutschland werden“. Auch wenn sich die Türken heute nicht mehr „integrieren“ sollen (das wäre „Zwangsgermanisierung“), sollen sie als Mindestanforderung wenigstens loyal zu dem Land sein, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzen, d.h. nicht von hier aus den Machtinteressen eines anderen Landes zuarbeiten. Ob sich die seltsame Einschätzung, ein Mensch werde zu einem Land loyaler, wenn er in der staatlichen Verwaltung arbeitet, jemals bewahrheitet, sei im Moment dahingestellt. Die andere Geschichte, die uns derzeit noch ganz vorsichtig, sozusagen im Versuchsstadium, in die Ohren gesäuselt wird, ist nämlich viel bedenklicher: „Wenn wir einige Ansätze der Scharia einführen, werden die Islamisten besänftigt und der innere Frieden bleibt gewahrt“. Vermutlich ist in dieser Aussage sogar fast jedes Wort gelogen: Es blieb bisher nämlich nie beim kleinen Finger, gegeben wurde immer die ganze Hand, die Islamisten hat noch keiner besänftigt, und der innere Frieden ist heute, nach 50 Jahren bunter Lügen, Täuschungen und der immer wieder in die Welt hinaus posaunten Behauptung, die uns staatlich aufgezwungene Masseneinwanderung sei harmlos und kontrollierbar, gefährdeter denn je.

(Foto oben: Türken der ersten Generation Mitte der 70er-Jahre in Hamburg)


 
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